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Natürliche Gegebenheiten des Sonderwaldreservates Schaaren
Geologie
Fluvioglazialer Schotter mit einer wellenförmigen Untergrenze bildet den
Untergrund des Schaarens mit einer Mächtigkeit von durchschnittlich 4 m.
Unter diesem Schotter liegen riesige Bändertone des aufgefüllten
Zungenbeckens.
Hydrologie
Das Grundwasser fliesst in ca. 2–3 m Tiefe in der kiesigen Deckschicht
Richtung Rhein. Es sind zahlreiche kleine Quellwasseraustritte zu
beobachten, da die Grundwasser führende Schicht angeschnitten wird.
Südlich des Rheinknies (gegenüber von Büsingen) liegt die
Grundwasserrinne des Altlaufs des Rheins. Der Wasserspiegel dieser Rinne
und des Kiesweihers bei der Schaarenwiese korrespondiert mit dem
Rheinpegel.
Boden
Aus Weihern entwickelten sich in Mulden und Rinnen kleine
Verlandungsmoore mit Torfböden und Gleyen.
Auf Terrassen und Kuppen findet sich sehr steinige, trockene Braun- und
Parabraunerde.
Speziell für den Schaaren sind tschernosemartige Böden, welche in der
Schweiz sehr selten zu finden sind.
Diese Bodenart zeichnet sich durch
schwarze, kalkhaltige Erde aus, welche in Lehmmulden liegt. Die
Humusdecke kann eine Mächtigkeit bis 2 m erreichen und ist dadurch sehr
fruchtbar.
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